Kontakt

GIMNAZIJA
NOVO MESTO

Seidlova cesta 9
8000 Novo mesto

Tel.: +386 7 371 85 00
Fax: +386 7 371 85 31
E-Mail: info@gimnm.org

GYMNASIUM NOVO MESTO


Informationen über die Schule


Geschichte
Stundentafel
Pflichtwahlbereiche und Projektwoche
Führungsorgane der Schule
Projekte
Schülergemeinschaft
Schulbibliothek
Informations- und Kommunikationstechnologie
Deutsches Sprachdiplom
Internationale Projekte
Resultate
Fotogalerie


Geschichte


Das Gymnasium Novo mesto ist eines der ältesten Bildungseinrichtungen mit einer kontinuierlichen Tradition in Slowenien. Es wurde von Kaiserin Maria Theresia im Jahr 1746 gegründet, die Leitung der Schule übernahmen die Franziskaner von Novo mesto.

In seiner Vorgeschichte erlebte und überstand das Gymnasium bewegte Zeiten: Kriege, verschiedene politische Systeme, Schulreformen und Programmveränderungen. Das heutige Gymnasialgebäude wurde im Jahr 1912 errichtet. Ab dem Jahr 1854 dauerte die gymnasiale Ausbildung 8 Jahre (früher 6 Jahre), im Jahr 1958 folgte eine neue Reform und ein vier Jahrgänge umfassendes Gymnasium wurde eingeführt.

In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Gymnasium in eine technisch und wissenschaftlich orientierte Mittelschule umgestaltet. Aber es stellte sich bald heraus, dass nur ein Gymnasium als eine allgemeinbildende Schule zur Abiturreife führt und eine solide Basis zur Ausbildung und zum Universitätsstudium legt. Mit der Schulreform im Jahr 1990 folgte die Umbenennung in ein Gymnasium.

Anlässlich der 250. Jahresfeier wurde das Schulgebäude gründlich renoviert. In die renovierten Schulräume zog das Gymnasium im August 1998 ein. Ein renoviertes Gebäude, modern und zeitgemäß ausgestattete Schulzimmer, bessere Arbeitsbedingungen - das alles gewährleistet ein fachbezogen hohes Niveau der Ausbildung.

2012 wurde im Schulgebäude anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums eine Dauerausstellung der Geschichte des Gymnasiums gestellt.


Stundentafel


Das Gymnasium Novo mesto führt das Programm in allgemeinbildenden und klassischen Zügen, Sportklassen (SP) und einer Europaklasse durch. In der letzten Zeit werden hier jährlich etwa 800 Schüler von etwa 60 Lehrern ausgebildet.

Pflichtfächer 1. 2. 3. 4. insges.
Slowenisch 4 4 4 4 560
Mathematik 4 4 4 4 560
Erste Fremdsprache 3 3 3 3 420
Zweite Fremdspra. 3 3 3 3 420
Geschichte 2 2 2 2 280
Sport 3   3   3   3   420  
Sport (SP) 6   6   6   4   770  
Kunst 1,5               52  
Kunst (SP)         1,5       52  
Musik 1,5               52  
Musik (SP)     1,5           52  
Geographie 2   2   2       210  
Biologie 2   2   2       210  
Chemie 2   2   2       210  
Physik 2   2   2       210  
Psychologie     2           70  
Soziologie         2       70  
Philosophie         2   2   70  
Philosophie (SP)             2   70  
Informatik 2               70  
Wahlfächer     3   1   8-12   490-560  
Wahlfächer (SP)     1   1   10-12   420-490  
Pflichtwahlbereiche
(jährlich)
90   90   90   30   300  

Wahlfächer werden im 2., 3. und 4. Jahrgang in Hinsicht auf die Interessen und Fähigkeiten der Lernenden als Zusatzstunden zu den Pflichtfächern und als Vorbereitung auf die Abiturprüfung im 4. Jahrgang gewählt.


Pflichtwahlbereiche und Projektwoche


sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Stundentafel. Die Durchführung dieser Bereiche unterscheidet sich von dem üblichen Unterrichtsverlauf.

Man unterscheidet:
  • Pflichtbereiche,
  • Bereiche nach freier Wahl der Lernenden.
Pflichtwahlbereiche für alle Lernenden:
  • Staatsbürgerkunde,
  • Bibliothekbenutzungsordnung und Informatik,
  • kultur-künstlerische Bereiche,
  • Sporttage,
  • Gesundheitserziehung
  • Erziehung für Familie, Frieden und Gewaltlosigkeit.
Eine genauere Beschreibung von Bereichen, die die Lernenden in Hinsicht auf ihre eigenen Interessen wählen, findet man im Pflichtwahlbereichsschulkatalog.

Seit 2007 organisiert man in einer Projektwoche zahlreiche Aktivitäten mit Exkursionen und Workshops. Lernenden bietet sich die Gelegenheit, auch solche Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, die ihre individuellen Wünsche und Neigungen befriedigen.


Führungsorgane der Schule


sind die Schulleiterin, die Geschäftsführerin und schulpädagogische Leiterin, die Stellvertreterin der Schulleiterin, der Schulrat, der Elternbeirat, das Lehrerkollegium, dessen Mitglieder alle Lehrenden sind, das Klassenlehrerkollegium, die Klassenlehrer, die Fachgruppen, die die Lehrenden desselben Schulfachs bilden, die Schülergemeinschaft, die in Klassengemeinschaften organisiert ist und die das Schülerparlament bildet.


Projekte


Das Gymnasium Novo mesto engagiert sich in zahlreichen Entwicklungsprojekten, wie z. B.:
  • Weiterentwicklung der Curricula
  • Das Lernen des Lernens
  • Bereicherndes Fremdsprachenlernen
  • E-kompetenter Lehrer
  • Arbeit mit begabten Schülern
  • Arbeit mit lernschwachen Schülern
Man bemüht sich auch, die Qualität des Unterrichts zu erhöhen, weshalb immer häufiger  fächerübergreifender Unterricht mit Teamteaching praktiziert wird.


Schülergemeinschaft


Am Gymnasium gibt es eine Schülergemeinschaft, die das ganze Schuljahr hindurch aktiv ist.
Die Klassensprecher aller Klassen treffen sich zu Konferenzen, die vom ersten Schülersprecher einberufen werden und bei denen man über Probleme an der Schule diskutiert. Diese aktiven Schüler kümmern sich auch um die Organisation verschiedener Veranstaltungen, Konzerte und Wettbewerbe. Jedes Jahr werden Schüler gewählt, die jeweils für einen bestimmten Bereich zuständig und verantwortlich sind, z.B. für Konzerte, für Sport usw.

Unsere Schülergemeinschaft hat Kontakt sowohl zur Schülerschaft anderer Mittelschulen in Novo mesto als auch zu allen Mittelschulen in der Schülerorganisation Sloweniens.


Schulbibliothek


Den Bibliotheksbenutzern stehen computerbearbeitete Dateien über den vorhandenen Buchbestand zur Verfügung wie auch das System COBISS/OPAC. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit kostenlos Informationen von der Datenbank EBSCO host beim Konsortium EIFL Direkt zu bekommen.
Unsere Bibliothek verfügt über mehr als 20.000 Einheiten (Bücher, CDs und DVDs, Video- und Audio-Kassetten.) Ein Teil der Materialien befindet sich in den Lehrerkabinetten und wird unmittelbar als Unterrichtshilfe verwendet.
Wegen des repräsentativen Ambientes dient die Bibliothek sowohl als Veranstaltungsraum für verschiedene Ausstellungen und Literaturvorstellungen als auch als Unterrichtsraum.


Informations- und Kommunikationstechnologie


Im Informatikunterricht hat jeder Schüler seinen eigenen Computer, denn der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen. Alle Computer sind an das Internet angeschlossen. Den Zugang zum Internet finden die Schüler auch an den Computern in der Bibliothek, Mediothek und in der Aula. Jeder Schulraum hat einen Computer, Internetanschluss, LCD-Projektor und andere technische Hilfsmittel (Fernseher, DVD-Player u.a.) zur Verfügung. Der Medienraum ist mit vielen Computern ausgestattet, hier können alle anderen Fächer unterrichtet werden.


Deutsches Sprachdiplom


Ein paar Monate vor dem Abitur unterziehen sich weltweit Tausende von Gymnasiasten einer speziellen Prüfung im Fach Deutsch, dem Deutschen Sprachdiplom. Seit 2000 bestehen jedes Jahr 10 bis 20 Schüler unseres Gymnasiums diese Prüfung auf dem Sprachniveau B2 oder C1.

Das „Sprachdiplom“ ist ein offizielles Zertifikat, das nachweist, dass man die deutsche Sprache in Wort und Schrift auf einem so hohen Niveau beherrscht, dass man in Deutschland
an jeder Universität und Hochschule studieren kann.

Die deutsche Programmlehrkraft erteilt pro Jahrgang zusätzlich zwei Stunden Unterricht für die interessierten Schüler. Die Prüfungskandidaten bereiten sich auf einem 5-tägigen Sprachcamp intensiv auf die Prüfung vor.

Weitere Informationen zum DSD-Programm in Slowenien findet man auf der deutschsprachigen Website DSD-Slowenien.


Internationale Projekte

  • 1997 hat sich das Gymnasium Novo mesto der Familie der UNESCO Schulen (ASP-Netz) angeschlossen. Die Schüler haben sich in den vergangenen Jahren an vielen verschiedenen Projekten im In- und Ausland beteiligt.
  • Von 2002−2005 hat man zusammen mit Schulen aus Dänemark, Italien, Polen und Tschechien das Comenius-Projekt »Demokratie in Mittelschulen« durchgeführt.
  • Am Projekt Umwelt baut Brücken - Jugendliche im europäischen Dialog nahmen 34 Schulen aus Deutschland und 34 aus Slowenien, Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei teil. Das Projekt führten und unterstützten die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das IZOP Institut. Es dauerte von 2005−2008. Unsere Partnerschule war das Gymnasium am Kaiserdom aus Speyer. Die Projektgruppen besuchten sich jedes Jahr für etwa eine Woche und recherchierten vor Ort ein Umweltthema, worüber sie nachher in der Zeitung Delo und Die Rheinpfalz berichteten.
  • Für die Französischlernenden organisiert man seit 2007/08 Austausche mit dem Gymnasium Jean-Michel aus Lons le Saunier. Die Themen sind französische Literatur, Zeitungen, Filme und das gegenseitige Kennenlernen.
  • Seit 2007/08 organisiert man einen Austausch mit dem I. športna gimnazija Koledž Beograd. Die Themen sind: Sitten und Bräuche, Geschichte und das Leben in Slowenien und Serbien.
  • 2008-2010 hat man sich informell am Comenius-Projekt mit den Partnerschulen aus Belgien, Italien, Ungarn, Deutschland, Portugal und Großbritannien am Thema Klimaveränderungen beteiligt.
  • Seit 2010 arbeiten wir an dem bilateralen Comenius-Projekt "Andersheit und Fremdes in Europa - Brückenschlag zu den Roma" mit dem Hartmnanni Gymnasium Eppingen. In Novo mesto organisieren die Schüler verschiedene Workshops für Romakinder und - jugendliche, in Eppingen lernen sie das Schicksal der Romafamilien in der Nazizeit kennen.

Resultate


Unsere Schüler erreichen auf der staatlichen Ebene sehr gute Resultate:
  • bei der Forschungsarbeit (mehrere Medaillen auf Olympiaden, Auszeichnungen bei Chemie, Biologie, Soziologie, Geografie usw.),
  • bei verschiedenen Wettbewerben (Fachkenntnisse, Sport),
  • bei anderen Wettbewerben und Ausschreibungen (Goethe Institut, deutsche, französische, spanische Botschaft u.a.)

Fotogalerie


Die Fotos unten zeigen einen Einblick in schulische und außerschulische Aktivitäten, weitere Bilder sind in der fotogalerija zu sehen.
 
Das ursprüngliche Gymnasialgebäude
Die Urkunde von Maria Theresia zur Gründung des Gymnasiums, Foto M. H.
Im Unterricht um das Jahr 1930
 
Das heutige Gebäude, Foto M. H.
Gut ausgestattete Bibliothek, Foto M. H.
Informatikunterricht im modernen Computerraum, Foto M. H.
 
Teamteaching mit Slowenisch und Latein, 2010, Foto D. S.
Spiel mit den Romakindern in der Projektwoche, 2011, Foto J. P.
Theatergruppe Goga auf der Bühne, 2010, Foto Asja
 
Exkursion nach Berlin, 2010, Foto E. K.
Debattiergruppe im Europa-Parlament, 2010, Foto J. Š.
Sprachcamp in Klagenfurt, 2010, Foto E. K.
 
Austausch mit Belgrad, 2009, Foto K. T.
Französische Gäste bei dem Stadtrundgang, 2011, Foto S. H.
Mit Comenius im Doku-Zentrum in Heidelberg, 2011, Foto N. R.